Holdorfer Dorfleben

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Bericht von: Heinrich Vollmer Veröffentlicht am 26.03.2026

Dorfplatz Ihorst für 30 Jahre gesichert

Dorfplatz Ihorst für 30 Jahre gesichert

Michael Fabrewitz mit Weitsicht und einem Herz für die Dorfgemeinschaft

Historischer Schnitt: Mit dem Durchtrennen eines Flatterbandes besiegeln Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Elisabeth Mescher, Tanja Brune und Michael Fabrewitz (von links) die Nutzung des Dorfplatzes für weitere 30 Jahre. (Foto: Vollmer)

Der Dorfplatz im Holdorfer Ortsteil Ihorst bleibt der Dorfgemeinschaft langfristig erhalten. Mindestens für die kommenden 30 Jahre kann die Fläche weiter genutzt werden - dank des Einsatzes von Michael Fabrewitz, Geschäftsführer der Haskamp Immobilien aus Lohne. Er erwarb das 564 Quadratmeter große Grundstück, um einem möglichen Verkauf durch die Gräflich von Spee'sche Liegenschaftsverwaltung an unbekannte Interessenten zuvorzukommen. Michael Fabrewitz, der in Holdorf aufgewachsen ist und sich seiner Heimat bis heute eng verbunden fühlt, stellt die Fläche der Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung. Diese sicherte der Dorfgemeinschaft wie gewohnt die Nutzung zu.

,,Das nenne ich gelebtes Bürgerengagement", sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug am Montagmorgen bei einem gemeinsamen Treffen auf dem Dorfplatz. Zusammen mit der Bezirksvorsteherin Elisabeth Mescher, ihrer Tochter Tanja Brune und Michael Fabrewitz fand dort eine symbolische Übergabe statt.

Die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft mit dem Platz reicht weit zurück. Schon vor rund 20 Jahren hatte der Graf von Spee das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Damals entwickelte der kürzlich verstorbene Bernhard Mescher die Idee, die ungenutzte Wiese gegenüber seines Wohnhauses zu einem Treffpunkt für die über Ihorst verstreut lebenden Bürger auszubauen. Ein nicht mehr genutztes Buswartehäuschen sowie Tische und Bänke wurden von der Dorfgemeinschaft mit Unterstützung des Bauhofs aufgestellt.

Die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft mit dem Platz reicht weit zurück. Schon vor rund 20 Jahren hatte der Graf von Spee das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Damals entwickelte der kürzlich verstorbene Bernhard Mescher die Idee, die ungenutzte Wiese gegenüber seines Wohnhauses zu einem Treffpunkt für die über Ihorst verstreut lebenden Bürger auszubauen. Ein nicht mehr genutztes Buswartehäuschen sowie Tische und Bänke wurden von der Dorfgemeinschaft mit Unterstützung des Bauhofs aufgestellt. Seitdem ist der Dorfplatz fester Bestandteil des örtlichen Gemeinschaftslebens - ob beim Maibaumsetzen, beim Schmücken des Weihnachtsbaumes oder bei geselligen Treffen mit Heißgetränken und Bratwurst vom Grill.

Auch außerhalb dieser Feste genießt der Platz eine hohe Bedeutung. ,,Viele Radfahrer machen hier gerne Pause", berichtet Tanja Brune. Zudem melden sich immer wieder Gruppen aus umliegenden Orten, die den Platz für gemeinsame Aktivitäten nutzen möchten. Auch die Jägerschaft trifft sich bei Jagden regelmäßig zum Kaffeetrinken an diesem Ort. Besonders im Frühjahr sei der Platz ein Anziehungspunkt, sagt Elisabeth Mescher: ,,Viele kommen, um die Osterglocken zu sehen, die mein Mann Bernard vor Jahren entlang der Landesstraße gepflanzt hat."

Damit der Dorfplatz auch künftig ansprechend bleibt, kündigte Bürgermeister Krug weitere Investitionen an. Neue Tische und Bänke sollen vom Bauhof aufgestellt werden, zudem ist ein Austausch der hölzernen Hütte im Gespräch.

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