Holdorfer Dorfleben

Aktuelles aus dem Rathaus
HaLas Frauen tauchen ab - Karneval vom Feinsten
Frauenpower unter dem Meeresspiegel
Kaum Luft zum Atmen ließen die Organisatorinnen des Handorfer-Langenberger Frauenkarnevals ihren Gästen am Freitagabend. Im voll besetzten Saal des Dorfgemeinschaftshauses ,,Zum Schanko" jagte eine Narretei die andere und sorgte unter dem Slogan Das Motto ,,Ha-La feiert tief im Meer, mit Glitzer, Witz und noch viel me(e)hr!" für vier Stunden beste Stimmung und abwechslungsreiche Unterhaltung.
Auf bewährter Weise führten Stimmungsgarantin Britta Brune und als wäre sie für Moderationsaufgaben geboren die Neueinsteigerin Kati Beckemeyer durch das närrische Programm, das von den Tanzkindern der örtlichen Barbara-Schule unter Leitung der Lehrerin Irina Klippenstein mit Elan eröffnet wurde und den Saal in Stimmung brachte.
Eingeführt mit dem Song ,,Da, wo meine Leber war, ist jetzt eine Minibar..." - angestimmt vom Publikum begleitete dieser den gesamten Abend - berichtete Petra Többe-Bultmann über ihr übermäßiges Fastfoot-Verhalten und die Angst vor leeren Biergläsern ihres Gatten Walter und sonstigen alkoholischen Anekdoten. Die Vollblut-Karnevalistin sorgte später spontan mit ihrem Beitrag zur Generation Z für beste Stimmung im Saal, da ein närrischer Auftritt wegen Krankheit kurzfristig abgesagt wurde.
Der Party-Mix zum Gute-Laune-Song ,,Von rechts nach links", von den Mädels der Dancing Queens mit Glamour und Glimmer auf die Bühne gebracht, sorgte dafür, dass die Wellen der Begeisterung zu den feierwilligen Närrinnen im Saal überschwappten.
Melanie Meyer heizte die gute Laune im Saal kräftig an mit Themen, die alle Frauen betreffen: Wechseljahre, Männer und Figur. Ein Beispiel: Um schlank und gut auszusehen trage sie Miederhöschen. Der Zwischenruf: ,,Da ist mir schon schlecht von geworden!", fand heiteren Beifall.
Wie man im Alltagsfrust noch Glitter und Glitzer versprüht, vermittelten die fülligen Stewardessen Lisbeth und Margot mit deftigen Sprüchen und aufbauenden körperlichen Einsatz. Zum Besten gegeben von Christina ,,Tiffy" Decker und Anne Lünsmann.
Nach der Pause brachten die ,,Martinimöwen" ausgestattet mit Federpuschel und Rettungsring zum Song ,,Mama Mia" lustige Tipps zum Abnehmen und Figur pflegen den Saal in Bewegung.
Wegen einer Wette gab Petra Tecker in der Bütt ihr Debüt. So zusagen Ins kalte Wasser geworfen erheiterte sie als stolze Kreuzfahrtgewinnerin mit fantasievollen Reimen die Karnevalistinnen mit ihren Vorbereitungen und Erfahrungen. Schicke Kleider und glitzernder Schmuck für jede Gelegenheit musste her. Doch am Ende die Ernüchterung: Anstatt Luxuskabine ein dunkler Sechsbettenraum im Bug des Schiffes. Ebenso wettbedingt führten Mitarbeiterinnen des Kindergartens St. Barbara im Outfit großer Stars wie Roland Kaiser, Abba und Konsorten eine Playback-Show auf, die das Publikum begeisterte.
,,Wer braucht Baywatch, wenn unsere Dorfkerle im Tutu auftreten", begrüßte Britta Brune zum zehnten Bühnenjahr das Männerballett. Im Matrosen-Look tanzten sie aus dem Disney-Film ,,Arielle" den Song ,,Unten im Meer". Die Krabbe Sebastian (Josef Schnäker) und die Meerjungfrau Arielle (Christian ,,Töffie" Glandorf) setzten der von Marie Meyer und Lena Chojnacki inszenierten Show die Krone auf.
Traditionell beendete das Singen des ,,Werder Bremen Liedes" zur Erinnerung an den 2018 verstorbenen und unvergessenen Gastwirts Hubert ,,Schanko" Frilling, das Programm. Dem schloss sich eine Tanz Fete mit DJ Johann Robben bis in die frühen Morgenstunden an.

